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Bitumenkocher – Einleitung

Sie möchten einen Bitumenkocher kaufen?

Und zwar den Bitumenkocher, der am Besten zu Ihnen passt?

Dann sind Sie hier genau richtig!

Hier erfahren Sie alles, was Sie für Ihre Entscheidung brauchen.

Und auf dem Weg zu Ihrer Entscheidung, möchten wir Ihnen einen echten Mehrwert geben: Am Ende verstehen Sie haargenau, was ein Bitumenkocher ist und wie er funktioniert.

Was ist ein Bitumenkocher?

Bevor es richtig losgeht, erklären wir, was ein Bitumenkocher ist:

Der Bitumenkocher dient zur Erhitzung der Vergussmasse.

Was ist eine Vergussmasse?

Das ist jene Masse, die in verschiedenen Baustellen zum Einsatz kommt. Ein klassisches Beispiel: Im Bereich der Dachdeckerarbeiten ist die Vergussmasse für gewöhnlich Bitumen.

Und um diese Bitumenerhitzung geht es in erster Linie beim Bitumenkocher.

Aber wie genau wird die Vergussmasse erhitzt?

Zur Erhitzung werden entweder ein- oder mehrflammige Propan- bzw. Propanwirbelstrahlbrenner verwendet.

Sie wissen nicht, was ein Propanwirbelstrahlbrenner genau ist? Das macht gar nichts. Stellen Sie sich einen Gasbrenner vor, der bei den Bitumenkochern entweder integriert ist oder aber einfach angeschlossen werden kann.

Was alle Bitumenkocher prinzipiell gemeinsam haben, wissen Sie nun.

Und jetzt geht’s so langsam richtig los! Von hier an sind einige Typen voneinander zu unterscheiden. Die Typen haben wir für Sie hier zusammengestellt.

Bitumenkocher – Welche Typen gibt es?

Die unterschiedlichen Typen sind geschaffen für die verschiedenen Anwendungsfälle.

Und diese Anwendungsfälle bedingen verschiedene Ausstattungsmerkmale!

Vor einem Kauf sollten Sie daher über die Ausstattungsmerkmale Bescheid wissen.

Nun folgt eine kleine Übersicht über die Bitumenkocher der Firma Grün. Warum nur die der Firma Grün?

  • Weil wir bei der Firma Grün guten Gewissens sagen können, dass die Produkte sehr solide gebaut sind;
  • Weil die Firma Grün ein breites Sortiment auffährt
  • und weil Sie mit großer Sicherheit zufrieden sein werden!
  • Sie brauchen mehr Infos zur Firma Grün. Dann lesen Sie doch hier noch ein wenig nach über die Firma Grün.

Nun also zu den unterschiedlichen Typen der Firma Grün. Die Bitumenkocher sind entweder:

  1. feststehend, klein, herausnehmbarer Kessel, bis 49 Liter,
  2. feststehend, mittelgroß, tlw. kippbar, bis 50 Liter,
  3. fahrbar groß, bis 250 Liter, oder
  4. fahrbar groß, herausnehmbarer Kessel, bis 229 Liter.
Eine kurze Erläuterung zu den jeweiligen Typen

Und nun folgen zur Erklärung dieser 4 Typen noch ein paar mehr Infos:

Zum Typ 1: Es gibt die eher kleine Bitumenkocher-Baureihe. Diese hat einen heraushebbaren Einsatzkessel. Super praktisch! Hierzu zählt die Baureihe Rekord 19, 29 und 49 von der Firma Grün. Vorteil bei diesem heraushebbaren Einsatzkessel: Er ist als Eimer zu verwenden, passt durch jede Dachluke und ist daher äußerst praktikabel. Und: Diese Baureihe ist eher für Reparaturarbeiten und kleine Dachdeckerarbeiten geeignet. Also ein Gerät, das in jede bessere Heimwerker-Werkstatt gehört. Für Dachdecker hingegen ein absolutes Muss!

Grün_Bitumenkocher_REKORD-19-29-und-49

Zum Typ 2: Die nächst größeren Bitumenkocher sind zwar auch handliche Kleingeräte. Außerdem dienen sie für Reparaturarbeiten u kleinere Arbeiten (Kipp 50 und Stationär 50). Gleichzeitig aber sind diese beiden Bitumenkocher aufgeständert. So sparen Sie sich das allzu tiefe Bücken. Darüber hinaus können Sie den Kipp 50 zum Einfüllen in andere Bitumeneimer ganz einfach kippen.

Grün_Bitumenkocher_stationär-50-und-kipp-50

Zum Typ 3: Für den großflächigeren und intensiveren Gebrauch steht Ihnen die Baureihe Primat 150 und 250 zur Verfügung. Hierbei erfolgt die Beheizung durch 3- bis 4-flammige Propanbrenner. Die Kocher haben also richtig wumms! Der Kessel ist zwar nicht herausnehmbar, jedoch ist die Einfüllung und Entnahme besonders praktisch. Zudem sind die Geräte dieser Baureihe fahrbar.

Grün_Bitumenkocher_primat-150-u-250

Zum Typ 4: Die Baureihe Rekord 119 und 229 hingegen ist zwar auch für den großflächigeren und intensiveren Gebrauch geeignet. Besonderes Merkmal ist aber der herausnehmbare Kessel ohne Innenheizrohre. Die spezielle Abgasführung kann auch ein großes Plus sein, gerade wenn man in Innenräumen diesen Kocher verwenden möchte. Ein Ofenrohr kann einfach an den Bitumenkocher angeschlossen werden. Zudem sind die Geräte dieser Baureihe auch fahrbar.

Grün_Bitumenkocher_REKORD-119-u-229

Die 4 Typen und ihre Unterschiede sind Ihnen nun vertraut. Dennoch: Für die richtige Kaufentscheidung macht es Sinn, noch andere Kriterien hinzuzuziehen. Wir raten dazu, auch die weiter unten aufgeführten Produktunterschiede beachten. Also: Auf geht’s!

Die alles entscheidende Frage: Welcher Bitumenkocher passt zu Ihnen? Hier die wichtigsten Entscheidungskriterien.

Gewicht:

Berücksichtigen Sie beim Kauf Ihres Bitumenkochers das Leergewicht. Im Zusammenhang damit steht auch die Frage nach dem Transport. Es ist vorher zu klären, welche Hilfsgeräte Sie beim Aufstellen und Transportieren brauchen: Anhänger, Krane, Schubkarren, Sackkarren, Dachdeckeraufzüge o.ä.

Hier die Leergewichte der einzelnen Kocher:

13 kg bei Rekord 19

27 kg bei Rekord 29

49 kg bei Rekord 49

35 kg  bei Stationär 50

38 kg bei Kipp 50

86 kg bei Rekord 119

126 kg bei Rekord 229

136 kg bei Primat 150

162 kg bei Primat 250

Bitumendurchsatz und Fassungsvermögen:

Je nach Kochergröße schwankt das fassbare Volumen zwischen 19 und 250 Litern. Der Produktname gibt an, wieviel Fassungsvermögen jeweils vorhanden ist. In Abhängigkeit vom Fassungsvermögen sowie der Brennleistung variiert auch der Bitumendurchsatz pro Stunde. Der Bitumendurchsatz definiert, wie viel Vergussmasse pro Stunde durch den Bitumenkocher bereitgestellt wird. In der Regel übersteigt die Vergussmasse pro Stunde das Fassungsvermögen.

Hier zwei Beispiele:

bei Rekord 119: 180l/h Bitumendurchsatz, 119 Liter Fassungsvermögen

bei Rekord 229: 280l/h Bitumendurchsatz, 229 Liter Fassungsvermögen

Beheizungstyp:

Die Beheizung geschieht bei allen Typen durch Propangas. Hierdurch wird bei allen Typen eine schnelle Aufheizzeit gegeben.

Bei Rekord 119 und 229 wird ein windgeschützt eingesetzter Propan-Wirbelstrahlbrenner verwendet. Kipp 50 und Stationär 50 haben zwar auch Propan-Wirbelstrahlbrenner, sind aber wohl nicht windgeschützt. Wenn Sie also auf Nummer sicher gehen wollen, ist der Windgeschützte zu empfehlen.

Beim Primat 150 und 250 kommt ein 3- bzw. 5-flammiger Propanbrenner zum Einsatz.

Doppelmantelvollisolierung:

Im Zusammenhang mit dem Beheizungstyp ist auch entscheidend, wie gut der Kocher isoliert ist und unnötige Energieverluste vermieden werden.

Der Primat 150 und 250 sowie der Rekord 119 und 229 sind doppelmantelvollisoliert.

Propanverbrauch:

Wenn man auf den Propanverbrauch schaut, dann sieht man, dass besonders die größeren Bitumenkocher sehr effizient arbeiten.

Max. 0,6 kg/h bei Rekord 19

Max. 0,8 kg/h bei Rekord 29

Max. 2,5 kh/h bei Rekord 119 und Primat 150

Max. 3,9 kh/h bei Rekord 229 und Primat 250

Wenn Sie also den Bitumenkocher sehr intensiv nutzen, sollten Sie sich mit Sicherheit für die effizienteren Modelle entscheiden.

Steuerautomatik:

Die Modelle Primat 150 und 250, sowie Rekord 119 und 229 verfügen über eine Steuerautomatik: Ohne Batterien oder Netzanschluss kommt diese Automatik praktischerweise aus.

Betriebsdruck:

Alle Bitumenkocher werden bei einem Betriebsdruck von ca. 1,5 Bar betrieben.

Zulassung:

Alle Bitumenkocher entsprechen den Sicherheitsbestimmungen der Bau-Berufsgenossenschaft und sind nach DIN geprüft. Gekennzeichnet sind die Geräte mit einer Prüfplakette. Mehr Infos zur Bau-Berufsgenossenschaft finden Sie hier.

Erweiterbar mit einer Piezozündung:

Gegen einen Aufpreis können manche Modelle mit einer Piezozündung  ausgestattet werden. Informieren Sie sich daher in den einzelnen Produktbeschreibungen über diese Erweiterung. Mehr Infos zur Piezozündung finden Sie hier.

Zeigerthermometer und Fernthermometer:

Den Zeigerthermometer finden Sie bei den Modellen Rekord 19, 29, 49, Stationär 50, Kipp 50.

Den Fernthermometer finden Sie bei den Modellen Rekord 119, 229, Primat 150 und 250 vor.