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Was ist ein Elektroheizer?

Elektroheizer sind Heizgeräte, die über entweder über Schwachstrom- oder Starkstromanschluss verfügen und elektrische Energie in Wärmeenergie umwandeln.

Hierbei gibt es 2 unterschiedliche Typen:

  • Radiatoren/Konvektoren: Hiermit sind Körper gemeint, die die Wärme überwiegend durch Wärmestrahlung abgeben.
  • Elektroheizlüfter: Hiermit sind Heizkörper gemeint, die die Wärme mittels eines Lüfters ausblasen.

Im Folgenden werden die die Vorzüge von Elektroheizlüftern thematisiert, da diese eine größere Nähe zu Heizern haben, die auf dem Bau verwendet werden.

Unsere Elektroheizer:

Hier geht´s zu der Produktauswahl der Firma Thermobile.

Und hier geht´s zu der Produktauswahl der Firma Kroll Energy.

Elektroheizer – was sind die zentralen Vorteile?

  • Die Elektroheizer sind ideal für kleine bis mittlere Räume
  • Sie sind perfekte Zusatzheizungen in großen Räumen
  • Elektroheizer arbeiten absolut geruchsfrei
  • Die Betriebsart Strom überzeugt insbesondere durch ihren besonders hohen Wirkungsgrad (bei ca. 98%) und ihre offensichtlich gute Verwendbarkeit in geschlossen Innenräumen mit hohen Anforderungen an Luftqualität und Behaglichkeit.

Wenn Sie mehr über alternative Heizmöglichkeiten im Allgemeinen erfahren wollen, lesen Sie bitte hier weiter. Sie finden hier eine Beschreibung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Betriebsarten.

Elektroheizer – Was ist der Nachteil?

– Bei größeren Räumen ist Gas oder Öl/Diesel als Energiequelle

die bessere Wahl – nicht zuletzt weil Strom sehr schnell die Kosten steigen lässt. Gas oder Öl/Diesel kann schlussendlich wirtschaftlicher eingesetzt werden.

– Sobald große Flächen oder Volumen beheizt werden sollen, kommt die Betriebsart Strom schnell an ihre Grenzen: Die Stromversorgung wird meist gerade dann, wenn geheizt werden muss, auch durch andere elektronische Geräte benötigt, wodurch es schnell zu einer Überbeanspruchung der Stromspannung kommt.

Sie möchten sich über unser Sortiment an Gasheizern informieren? Dann lesen Sie bitte hier weiter.

Sie interessieren sich für unsere Ölheizer? Dann schauen Sie bitte hier nach.

Einsatzbereiche – Wo Sie Ihren Elektroheizer einsetzen können:

Folgende Einsatzbereiche werden für gewöhnlich – temporär oder auch längerfristig – mit Elektroheizern beheizt:

  • kleinere Werkstätten
  • kleinere Gärtnereien
  • kleinere Verkaufs- und Ausastellungsräumen
  • kleinere Lagerräumen
  • kleinere Baustellen
  • Baucontainern
  • Für Räume, die über keinen Heizkörper verfügen
  • Zum Zuheizen eines Raumes beispielsweise des Bade- oder Kinderzimmers
  • Als Übergangslösung im Frühjahr und Herbst
  • Als Heizung für den Schrebergarten, das Gartenhaus oder den Wintergarten
  • Zum Beheizen der Werkstatt oder der Garage
  • Beim Camping im Wohnwagen oder Wohnmobil
Die Big Points der Elektroheizer – hierauf müssen Sie achten:
  • Heizleistung in KW (Kilowatt) oder Wärmeleistung – 2 KW bis ca. 20 KW: Bei kleineren Räumen bis 20 qm, in denen beispielsweise Bauarbeiten durchgeführt werden und sonst keinerlei weitere Heizkörper aktiv sind, sollten mindestens Bauheizlüfter mit 2 KW zum Einsatz kommen. Diese Empfehlung setzt sich dann in etwa proportional fort: für jede weiteren 20 qm würden dann 2 KW hinzu kommen – bei normaler Raumhöhe. Diese Werte dienen lediglich als grobe Richtwerte und dürfen nicht unter Vernachlässigung es jeweiligen Anwendungsfalls angesetzt werden.
  • Luftmenge in m3/h (mit bis zu ca. 1.000 m3/h wie bei diesem Modell hier): Für die Planung des richtigen Bauheizlüfters macht es auch Sinn, nicht nur auf die Quadratmeter zu schauen, sondern auch auf das zu beheizende Volumen. Eine Halle mag zwar wenig Grundfläche haben, aber dafür umso mehr Raumhöhe. Spätestens hier sollten die Fachplaner eines jeden Vorhaben mit involviert werden, um den genauen Heizbedarf zu ermitteln.
  • Erreichte Temperaturerhöhung: Dieser Wert wird bei den meisten Heizlüftern in Kelvin angegeben. Wie man sich leicht vorstellen kann, produzieren manche Geräte sehr heiße Luft aber dafür relativ wenig Luftmenge. Andere Heizlüfter hingegen erhöhen die angesaugte Luft nur um wenige Grad, sind dafür aber wesentlich ergiebiger hinsichtlich ihrer Luftmenge. Und: Manche Heizer gehen sogar auf eine Temperatur hoch von 60 ° Celsius.
  • Wärmeart: Für manche ist dieser Faktor erst auf dem zweiten Blick relevant: Es macht einen großen Unterschied, ob der Bauheizlüfter eine Richtungswärme hat oder gleichmäßig die Wärme in alle Richtungen verteilt. Auch ist es ein Unterschied, ob die Wärme sofort und schnell bereitsteht, oder nicht.
  • Selbstregulierend: Manche Bauheizlüfter sind selbstregulierend. Hiermit ist gemeint, dass der Heizlüfter beim Erreichen einer Bestimmten Temperatur an- oder ausgeht. Dies macht besonders dann Sinn, wenn eine bestimmte Umgebungstemperatur bindend ist z.B. für anstehende Arbeiten. So entfällt das ständige manuelle An- und Ausschalten des Geräts. Hierfür sind die Geräte mit einem Thermostat ausgestattet.
  • Lautstärke: Bringen Sie vor dem Kauf Ihres Bauheizlüfters in Erfahrung, wie laut das Gerät ist. Für gewöhnlich werden jedem Lüfter die Lautstärken (in dB angegeben) zugewiesen. Für temporäre Verwendung eines Bauheizlüfters mag dies nicht so entscheidend sein. Bei langfristig genutzten Geräten ist dies wiederum anders: Geräuscharme Geräte werden hier dann die erstere Wahl sein.
  • Regelmöglichkeit: Während manche Bauheizlüfter stufenlos einstellbar sind hinsichtlich ihrer Heizkraft, so sind andere Bauheizlüfter mit Stufenschaltern ausgestattet. Interessant ist auch, dass manche Heizlüfter einen Schalter für Kaltstufe haben. Der Bauheizlüfter wird in dem Moment in einen Ventilator umgewandelt. Wenn man berücksichtigt, dass man manchmal die warme Luft einfach im Raum verteilen muss, dann ist diese Funktion von großer Bedeutung.
  • Schwenkbarkeit: Gelegentlich ist es von Vorteil, wenn der Lüfter geschwenkt werden kann. Gerade beim Durchtrocknen durchfeuchteter Wandabschnitte macht beispielsweise das Schwenken des Bauheizlüfters Sinn. So können beispielsweise alle Wandabschnitte gleichermaßen trocknen.
  • Dauer des Einsatzes: Die Dauer des Einsatzes entscheidet darüber, ob Sie sich für einen mobilen oder stationären Bauheizlüfter entscheiden sollten.
  • Gewicht, Größe und Transportfähigkeit: Manche Heizgeräte können von einer Person spielend getragen werden, andere Geräte hingegen bedürfen einen Transport auf Rädern, auf dem Anhängern, in der Schubkarre oder aber sogar mit einem Gabelstapler. In jedem Falle ich der Einsatzort sowie der Weg dorthin richtig einzuschätzen. Das zulässige Gewicht, die Größe sowie die Transportfähigkeit sollten berücksichtigt werden.
Rechtliches:

Mit der Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG hat der Gesetzgeber Anforderungen an sogenannte energieverbrauchsrelevante Produkte (engl. Energy-related Products bzw. ErP) festgelegt. Ziel dieser Richtlinie ist, Energie und Ressourcen bei Herstellung, Betrieb und Entsorgung von energieverbrauchsrelevanten Produkten einzusparen: Produkte müssen ein Mindestmaß an Effizienz einhalten. Details werden in der Verordnung 2016/2281 EG für Warmluftheizungen festgelegt.

Und gut zu wissen:

• Bereits verbaute Anlagen haben einen Bestandsschutz
• Es besteht keine Austauschpflicht
• Neubauten / Sanierungen müssen ErP-2021-konform durchgeführt werden; wir helfen Ihnen gerne bei der Wahl des richtigen Produktes